8. Juni, 2010
Dear John Letter kämpfte sich acht Tage lang durch Deutschlands schönste Asphaltwüsten, ließ die Schmach der nur mit neun zahlenden Gästen gefüllten Leere des Konzertraumes links liegen und spielte sich leise und laut, verstörend und versöhnend, brachial und lieblich in die Herzen der erwartungsgeladenen Gäste. Keine Bühne zu klein für den Koloss an b…enötigtem Equipment, keine Altstadtgassen zu verwinkelt für den Frank-Zappa-Hänger, kein Weg zu unwegsam für den Blechdepp, kein Stau zu langweilig für die fünf gut gelaunten Musiker.
Hamburg steht gegen Ende der Reise nicht nur ganz oben auf der Landkarte, sondern auch ganz oben auf Liste der hohen Erwartungen. Erschrocken über die Unkenntnis und Verspottung des Wortes “draufgstiegen” von Seiten des Hamburger Jungfamilienvolkes kämpft sich die Mannschaft zunächst durch die aufgetürmten Säulen aus Koffern und Lautsprecherboxen und stellt die Bühne erstmal voll. Nach
geduldigem Herumsitzen und Falafel dann der Beginn des Abends. Ein großartiges Konzert wird gespielt, inklusive einer gewagten Zugabe, welcher einer der Gitarristen zwar mit einem “Auweia” abschließt, aber dennoch zu dem Schluss kommt, den absoluten Höhepunkt der Konzertreise erreicht zu haben.
Es wird nicht lange gefackelt und man entschließt sich, sich alsbald wie möglich mit dem Hamburger Nachtleben auseinanderzusetzen.
Dear John Letter weiß es zwar, sich quälend durch ungewohnte Lokalbierspezialitäten hindurchzutrinken. Über regen Einsatz freut und auf überschwengliche, beinahe uns entgegenspringende Resonanz stößt jedoch die neuerworbene, klingelnde Schnapskelle, welche sich bald als eine der tollsten Neuanschaffungen der Band seit Jahren aus der langsam beginnenden Nacht herausschält. Ein paar weitere Katharinas, Zigaretten, bequeme Stunden im Schlafsack und Kilometer später findet sich die Band augenreibend am Jadebusen wieder und träumt vom entschwundenen Meer welches der Mond mit seiner ungebändigten Gravitationskraft aus dem Sichtfeld der meerhungrigen Süddeutschen gezerrt hat…
Allen aufmerksamen und unaufmerksamen Zuhörern Danke für’s Kommen, allen Gastgebern vielen Dank für’s Duschen und allen Veranstaltern Danke für’s Spielenlassen, wir sehen uns wieder.
Spätestens am Samstag in Hammelburg.
22. Mai, 2010
Aufgepasst!Das Konzert in Hamburg beginnt bereits um 20.00 Uhr!
21. Mai, 2010
Hallo Leute,aus uns nicht ganz klaren Gründen muss das für Samstag geplante Konzert in Aachen leider entfallen. Tur uns echt Leid, aber an uns liegts nicht.Wer zwischen Oberhausen und Hamburg wohnt und am Samstag Lust auf ein Garagenkonzert o.ä. mit uns hat, der soll mir doch bitte ne sms schreiben - Wir spielen für Bier und Übernachtung ;-)Weitere Termine:21.5. Druckluft - Oberhausen23.5. Fabrik im Gängeviertel - Hamburg24.5. Alhambra - Oldenburg12.6. Wasserhaus - Hammelburg25.9. Ballonfabrik - AugsburgSchöne Grüße, Jakob
10. Mai, 2010

21. April, 2010

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